✨ Jahresende 2025

Zwischen Verlust, Licht und Neubeginn

2025 war für mich kein Jahr der großen Veröffentlichungen. Es war ein Jahr der kleinen Siege, der stillen Veränderungen, der unerwarteten Wendungen. Ich habe mich verloren – in Gedanken, in Erwartungen, in Dingen, die nicht zu mir gehörten und mich wiedergefunden. Langsam. Leise. Und doch kraftvoll.

Es gab ein großes Jubiläum, das gefeiert wurde, und Verluste, die wehgetan haben. 

Es gab Momente, in denen nicht klar war, wohin man gehört – oder wer man gerade ist. Doch genau in diesen Momenten geschieht Wachstum. Nicht immer sichtbar für alle, aber spürbar für jede und jeden.

Heute ist der 24. Dezember und es kehrt Ruhe ein. Die Welt draußen wird langsam

er, Kerzen werden angezündet, alte Lieder erklingen, Tee wärmt die Hände – und es bleibt Raum, das Vergangene zu würdigen. Weihnachten ist da, nicht als Konsumfest, sondern als Einladung zur Einkehr, zur Dankbarkeit, zur Hoffnung. Und zur Frage: Was nehmen wir mit – und was darf gehen?

Wir leben in einer Zeit, die sich oft absurd anfühlt. Werte wie Empathie, Mitgefühl, Zuhören – sie scheinen an Bedeutung zu verlieren. Stattdessen dominieren schnelle Klicks, laute Meinungen, Empörung auf Knopfdruck. Hass wird algorithmisch verstärkt, Ängste geschürt, und wer leise ist, geht unter. Doch gerade in einer Welt, die sich selbst verliert, ist es ein Akt der Stärke, sich selbst und anderen treu zu bleiben. Mit Wärme. Mit Klarheit. Mit einem offenen Herzen.

Ich wünsche euch von Herzen frohe Weihnachten und ein gutes, gesundes, friedliches neues Jahr. Wir lesen uns in 2026 wieder.